Theodolinden-Gymnasium

Städtisches

VR-Brille im Test - Mediennutzung und Medienplanung am TLG

Pädagogisch sinnvolle Medien (egal ob analog oder digital) gehören seit jeher zu einer guten Schule. Und Medienentwicklungsplanung ebenso. Um zu testen, was man etwa mit einer VR-Brille - also einer Virtual Reality-Brille - so alles anstellen kann, haben wir eine gute Woche lang alles mögliche mit unserem Leihgerät ausprobiert.

Einige Lehrkräfte und natürlich auch viele Schülerinnen und Schüler konnten die Brille, mit der man sich in äußerst realistischen virtuellen Welten bewegt auf Herz und Nieren testen. Einen ganz herzlichen Dank an dieser Stelle an die Stadtbildstelle der Landeshauptstadt München, die uns die Brille samt leistungsfähigem Notebook mit aller notwendigen Software zur Verfügung gestellt und mich eine ganze Stunde lang in die Bedienung des Hightech-Geräts eingewiesen hat!

Dass der Spaß am Erlebnis nicht zu kurz kommen durfte, ist ja eigentlich klar. Und dass einige Schülerinnen und Schüler von einer Planke im 30.Stockwerk eines Hochhauses in die (virtuelle) Tiefe sprangen und dabei nicht selten an ihre mentalen Grenzen stießen, brachte sie ihren ebenso unter Höhenangst leidenden Lehrkräften, die dann aber auch den Sprung wagten, ein gutes Stück näher.

Alle Schülerinnen und Schüler waren sich einig, dass das, was die "Piloten" in der Brille sehr unmittelbar vor sich sahen und das, was alle am parallel projezierten Beamerbild verfolgen konnten, nicht vergleichbar ist. Setzt man die VR-Brille auf, taucht man in die virtuelle Welt auf kaum beschreibbare Art und Weise ein. Selbst wenn 20 weitere Personen um einen herum sitzen und Ideen und Anweisungen zurufen, in welche Richtung der "Pilot" oder die "Pilotin" die virtuelle Reise fortsetzen soll - und sich so sehr interaktiv am VR-Erlebnis beteiligen.

Neben der durchaus vorhandenen Gefahr des Abtauchens in eine andere Realität und des Versinkens in ihr, steht die Möglichkeit des unmittelbaren Erlebens, etwas was Schule sonst nicht zu leisten vermag. Dafür müssen wir sicher noch bessere pädagogische Konzepte entwickeln. Dann aber bietet virtuelle Realität eine faszinierende, Neugier weckende und spannende Ergänzung zu den gut eingeführten klassischen und modernen Unterrichtsmedien.

Nach einem Schultag mit fast acht Schulstunden virtueller Realität (und Schülerinnen und Schülern, die auch in den Pausen unbedingt noch manches ausprobieren wollten), hatte ich persönlich nichts gegen die Idee morgen wieder "ganz normalen" Unterricht machen zu können, habe mich aber gleichzeitig über den Motivationsgrad meiner Klassen und Kurse, die neuen unterrichtlichen Möglichkeiten und die pädagogische Herauforderung, diese Möglichkeiten auch gewinnbringend umzusetzen gefreut.

M. Steinmüller

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