Theodolinden-Gymnasium

Städtisches

Protokoll

TLG

SMV Seminar 2016

 

Allgemeines zum Seminar

Am Dienstag und Mittwoch, den 4. und 5. Oktober 2016, verbrachten die Schülerinnen und Schüler, die Verbindungslehrer Herr Geißler und Herr Ondraschek eineinhalb Tage im Schullandheim Pöcking, um das Vorgehen und die Projekte der SMV in diesem Schuljahr zu besprechen. Vertreten waren ein Teil der Klassen- und Jahrgangsstufensprecher und alle drei Schülersprecher. Die Stimmung war wie jedes Jahr ausgezeichnet und alle Themen wurden effektiv behandelt.

Arbeitskreise:

AK ,,Handy und Internet"

AK „Fitnessstudio“

AK ,,Fußballturnier"

AK „Projekttage“

AK ,,Oberstufenraum"

AK ,,Schulhausgestaltung"

AK ,,Spendenlauf"

Ergebnisse:

AK „Handy und Internet“:

Online Vertretungsplan: Die Mitglieder des AKs dachten daran die Idee vom letzten Jahr bezüglich dem Online Vertretungsplan fortzuführen. Vorteile wären, dass die Schüler überflüssige Bücher zuhause lassen könnten und bei einem möglichen Entfall der ersten Unterrichtstunde nicht erst in der Schule davon erfahren. Des Weiteren würden lange Schlangen vor dem Schulticker vermieden werden, die sonst immer die Schulflure verstopfen.

Handynutzung: Außerdem war ein weiterer Punkt des AKs die Legitimierung der Handynutzung unter gewissen Auflagen. Dies wäre in ihren Augen sehr sinnvoll, da so ein sehr guter Informationsaustausch zustande kommen würde. Vor allem auch dann, wenn die Computerräume belegt ist. Zusätzlich könnten Tafelbilder abfotografiert werden, wenn nicht ausreichende Zeit zu Verfügung steht oder für Mitschüler, die durch Krankheiten den Schulstoff versäumt haben. Es wäre auch eine sehr gute Möglichkeit um den Kunst- oder Musikunterricht zu bereichern. Doch nicht nur das, die Nutzung der Mobiltelefone würde zu einem moderneren Gesamtschulbild beitragen.

WLAN an der Schule: Ein solches drahtloses Netzwerk wäre unverzichtbar für die bereits zuvor genannte Handynutzung an der Schule und vor allem für Recherchearbeiten.

Notenportal: Des Weiteren arbeiteten die Teilnehmer des AKs einen Entwurf bezüglich eines Onlinenotenportales aus, wie es beispielsweise schon viele andere Schulen getan haben. Ein solches Notenportal, in dem jeder Schüler durch seine persönliche Kennung seine eigenen Noten ansehen kann, und dies auch erst nach einer Einwilligung durch die Erziehungsberechtigten, hätte zahlreiche Vorteile. Nicht nur der Aspekt des praktischen und unkomplizierten Abrufens der Schulnoten, sondern auch die Möglichkeit des schnelleren Reagierens auf Notentechnische Probleme eines Schülers, auch seitens der Eltern, sprechen für ein Notenportal im Internet.

Außerdem führt die Einsicht von Noten im Internet zu einem besseren Informationsaustausch zwischen Eltern und Lehrern. So erfahren Eltern nicht erst bei Elternsprechtagen oder möglicherweise erst beim Zeugnis von den Schulnoten ihrer Kinder und können auch bereits in den Sprechstunden mit den Lehrern kommunizieren.

Die AK hat sich natürlich auch Gedanken über die Bedenken des Datenschutzes gemacht. Durch die Einwilligung der Erziehungsberechtigten würde es so zu keinen Problemen bei möglichen Irrtümern kommen. Außerdem würden die Noten weiterhin parallel auf dem Papier weitergeführt werden, was möglichen, unwahrscheinlichen „Hackerangriffen“ entgegenwirken würde.

AK „Fitnessstudio“:

Die Mitglieder der AKs machten sich Gedanken über den derzeitig wenig benutzen Kraftraum in der neuen Sporthalle des TLGs, denn „Warum sollte ein so gut ausgestatteter Kraftraum verstauben?“

Bewusst war natürlich die Problematik bezüglich der Versicherung, aber was würde denn dagegensprechen, wenn die Nutzung während des Mittagssports in der Mittagspause möglich wäre, denn zu dieser Zeit ist eine Aufsicht in der Sporthalle.

Außerdem wäre es besonders nützlich für die Q-Stufe, da sie einige Freistunden haben, den Kraftraum während der Sportstunde anderer Klasse zu nutzen. So wäre ebenfalls eine Aufsichtsperson in der Halle daneben, die durch die Glastür des Fitnessraumes ebenfalls ein Auge auf die Sportler werfen könnte.

Des Weiteren hat sich der AK überlegt, wer überhaupt in diesem Raum trainieren dürfte. Eine Möglichkeit wäre alle Schüler ab der 9. Klasse nach dem erhalten eines Zertifikates die Benutzung des Fitnessstudios zu erlauben. Dieses Zertifikat würde man nach einer ausführlichen Einweisung mit anschließender Leistungsabnahme durch eine Sportlehrkraft erwerben.

Und für die Zukunft sollte noch ein P-Seminar in Kombination mit Sport und dem Kraftraum angeboten werden. So könnten die Teilnehmer dieses Seminars nach einer Einführung selbstständig trainieren und möglicherweise andere, jüngere Schüler zum Sporttreiben ermutigen und beim Trainieren beaufsichtigen.

AK ,,Fußballturnier"

Ein weiterer Bestandteil des diesjährigen SMV Seminars war die Besprechung der Wiederdurchführung des schulinternen Fußballturniers.

Hauptgesichtspunkte waren die Verbesserung der Organisation, Einführung von Turnieren mit anderen Sportarten, die Verlegung des Turniers für die 5.Klassen zwecks Integration in die neue Schule, sowie diverse kleinere Aspekte, wie z.B Torlinienspray oder Siegerurkunden und Fan-Equipment.

Dies würde Hand in Hand mit den Kunstkursen gehen, da die Klassen für das Turnier Plakate und anderes Material erstellen könnten. Außerdem wäre eine Einbindung des Technikteams sowie der ebenfalls geplanten Filmgruppe möglich. Das Turnier würde somit von Stimmungsmachern und einem Kommentator via Lautsprechern begleitet werden und ein Filmzusammenschnitt könnte auf der Schulwebsite ausgestellt werden, um das gute Ansehen der Schule weiter zu steigern.

AK ,,Projekttage":

Des Weiteren wurde über die Einführung von diversen Projekten an der Schule diskutiert. Konkret wurden Ideen wie Projektwochen, Mottotage, oder eine Lesenacht für die 5.-7. Jahrgangsstufen genannt.

Ziel der Projektwoche wäre es, Schüler dazu zu motivieren, sich mit Themen auseinanderzusetzen, mit denen sie sonst eigentlich nichts zu tun haben, wie z.B fremde Kulturen und Länder. Jede Klasse könnte individuell bestimmen, was sie für ein Thema haben wollen und eine Woche unter Aufsicht der Klassleitung daran, z.B in Form eines Plakats, arbeiten.

Durch Projekte wie Mottotage, an denen alle Schüler beispielsweise das selbe anziehen oder die selben Werte vertreten, würde das Gemeinschaftsgefühl gesteigert werden.

Ein konkretes Beispiel war die schulinterne "Wiesn", bei denen alle Schüler in Trachten in die Schule kommen. Der Pausenverkauf sowie die Schulhausgestaltung könnten dann auf das Motto hin angepasst werden.

Die Lesenacht könnte, genauso wie das Fußballturnier, am Anfang des Jahres abgehalten werden, um die neuen Schüler schnell mit der Schule und untereinander vertraut zu machen. Geleitet und beaufsichtigt soll das Ganze von freiwilligen Deutschlehrern und Klassleitungen werden.

Die Bücher könnten aus der Schulbibliothek bezogen werden, als Austragungsort würde sich die neue Turnhalle anbieten.

Diese Projekte könnte man über das ganze Jahr verteilen, um den allgemeinen Terminplan der Schule nicht zu verstopfen.

AK ,,Oberstufenraum":

Ein weiteres großes Thema war der Ausbau des Oberstufenraums im Untergeschoss.

Konkrete Ideen waren die Aufrüstung mit Steckdosen und WLAN Routern, um die ungestörte und produktive Arbeit der Q-Stufen zu gewährleisten.

Dies soll zu verbesserten Lernmöglichkeiten innerhalb der Schule beitragen, da andere Orte wie z.B die Bibliothek oder der Mensainnenhof aufgrund von zu hohem Lärm oder schierer Überfüllung nicht mehr dafür geeignet sind.

Im Zuge dessen soll neues Mobiliar in Form einer Couch, Stühlen, Vorhänge, einer Pinnwand, einer Holzleiste für Plakate und einer neuen Wandfarbe (weiß) angeschafft werden, um ein einladendes und ,,Wohlfühl´´-erzeugendes Klima aufzubauen, welches nach derzeitigem Stand nicht vorhanden ist.

Außerdem soll der neue Atriumsbereich hinter der Mensa als Ruhegebiet eingestuft werden, was rennen, schreien oder Ballspiele jeglicher Art verbieten würde. Der Bereich soll aber dennoch für alle Schüler zugänglich bleiben.AK Film
Das Ziel dieses Arbeitskreises war es, eine AG zu gründen, die sich mit dem Drehen, Schneiden, usw. Eines Filmes beschäftigt. Dafür spricht, dass dabei viele AGs zusammenkommen (Kunst, Theater, Musik, Kreatives schreiben), wodurch das kreative angebot der Schule erweitert wird. Auch bei Projekten, die einen Film erfordern, wäre diese Gruppe hilfreich-somit müsste man Projekte nicht aus mangelnder Kenntnis der Technik absagen. Nicht zuletzt wird der Umgang mit Computern geübt. Bei vielen Schülern würde ein solches Angebot auf Interesse stoßen, was Beispiele aus anderen Schulen belegen.

AK ,,Schulhausgestaltung":

Hier ging es darum, das Schulgebäude zu gestalten und zu verschönern, um ein angenehmeres Schulklima und eine bessere Lernatmosphäre zu schaffen. Dabei kamen folgende Punkte auf:

  • Spinde auf den Gängen (Schüler müssen nicht mehr so viele Sachen in die Schule „schleppen“)
  • Wandbilder auf den Gängen erneuern (Viele sind verblasst oder übermalt worden. Zurück bleiben öde Wände. Diese werden zwar ab und zu verziert, aber eine eigene AG wäre sinnvoll)
  • Mehr Wasserspender (Momentan gibt es nur einen einzigen, aus dem nicht sehr viel Wasser kommt, wodurch es sehr lange dauert, bis man nur eine Flasche aufgefüllt hat.)
  • Erneuerung des Kickers auf dem Pausenhof (alter klemmt, dreckig, kaputt, und fast einziges Spielmaterial im Pausenhof)
  • Sportmaterial (Tischtennisschläger, Bälle...) im Pausenhof zur Verfügung stellen
  • Erneuerung der Tafeln in den Klassenzimmern (oft sind die Zeilen abgeblättert, wodurch Lehrer sie erst aufzeichnen müssen. Das verschwendet Zeit im Unterricht)
  • Wettbewerb: „Schönstes Klassenzimmer“ (Bsp. Bewertungssystem: Checkliste, Jurymitglieder vergeben Punkte)

AK ,,Spendenlauf":
Am Ende des Schuljahres könnte ein Spendenlauf veranstaltet werden:

Teilnehmende Schüler aller Jahrgangsstufen suchen sich Sponsoren, die pro zurückgelegte Runde einen bestimmten Geldbetrag spenden. Das Geld geht an soziale Projekte. Diese Veranschtaltung hat vor einigen Jahren schon einmal stattgefunden und damals sehr gut funktioniert. Ein Ziel wäre deshalb, den Spendenlauf regelmäßig jedes Jahr stattfinden zu lassen.

Franz, Severin, Fabian

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